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Schmuckstücke mit Geschichte

Die wichtigsten kehren alle Jahre wieder und sind so alt wie der Christbaum selbst: Kugeln und Lametta, Äpfel und Süßigkeiten.

Die Kugeln am Baum als haltbare Version des symbolträchtigen Weihnachtsapfels gibt es schon seit etwa 400 Jahren. Die ersten Glaskugeln haben böhmische Handwerker geblasen. Bald wurden aus ihren Hütten richtige Produktionsstätten für Christbaumschmuck, die bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts bestanden. Die Kugeln übrigens sollten das Licht der Kerzen reflektieren und den Weihnachtsbaum in vielfältigem, geheimnisvollen Licht erstrahlen lassen.
Etwa genauso alt wie Christbaumkugeln ist Lametta: Seine Vorläufer waren echte Gold- und Silberfäden, mit denen man bereits im Mittelalter die kostbaren Messgewänder für den Gottesdienst bestickte. Aus hauchdünn geschlagenem Schmuckdraht, der mit Silber oder gold überzogen war, entwickelten fränkische Handwerker schließlich Lametta als eine der beliebtesten Weihnachtsdekorationen.

Gold und Silber standen zum Geburtsfest des Christkindes überhaupt hoch im Kurs: Der warme Glanz des edelsten aller Metalle erinnerte die Gläubigen an Christus und die Sonne, der kühle Schimmer von Silber an die Mutter Gottes und den Mond als Symbol des Weiblichen. Baumkerzen gab es schon gegen Ende des 17. Jahrhunderts. Richtig populär wurden sie aber erst im 19. Jahrhundert, als man statt der teuren Wachskerzen auch preiswerte Stearin- und Paraffinkerzen bekam. Am norddeutschen Baum war die Himmelsleiter ganz wichtig, eine gefaltete Papiergelande, die rund um den Baum von der Spitze bis zum Boden geschlungen wurde. Außerhalb der Weihnachtszeit heißt das Kinderspielzeug im Übrigen ganz unheilig „Hexentreppe“.
Auch Essbares hing schon an den ersten Christbäumen: im Jahr 1570 stand in einer Bremer Zunftstube ein Baum mit Äpfeln, Datteln, Nüssen und Brezeln, den die Kinder zu Weihnachten plündern durften. Früher benannte man den Christbaum sogar oft nach seinem Schmuck: Rosinenbaum, Nussbaum, Zuckerbaum oder schlicht Fressbaum.

Den Weihnachtsstern lieben die Menschen, weil er den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe leuchtete. Tatsächlich war der Stern von Bethlehem ein merkwürdiges Phänomen: In den Jahren drei und zwei vor Christi Geburt kam es mehrmals hintereinander zu seltenen Himmelserscheinungen. Zuerst trafen sich der Planet Jupiter und der Stern Regulus im Sternbild des Löwen dreimal im Abstand von wenigen Monaten. Etwa sechs Wochen nach ihrer letzten Begegnung zog Jupiter eng am Planeten Venus vorbei.
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